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Symptome einer Depression

#1 von Cosmo , 23.06.2011 17:11

Allgemeiner Eindruck eines depressiven Menschen auf die Umwelt

* depressive Menschen sprechen oft leise und langsam, sie klingen eintönig
* sie haben oft einen ernsten Gesichtsausdruck, wirken erstarrt oder verbissen
* sie bewegen sich oft kraftlos, schleppend oder unmotiviert ( Antriebslosigkeit)
* der Gang ist nach vorn gebeugt, die Schultern hängen
* sie ziehen oft den Kopf ein, sehen jämmerlich aus
* es hat den Anschein, als kann sich der Betroffene über nichts freuen


Stimmungen von depressiven Menschen

* sie sind bedrückt, traurig, verzweifelt
* sie haben ein andauerndes Elendigkeitsgefühl
* Minderwertigkeitskomplexe ( Man denkt, man ist nichts wert)
* ängstlich, Angst vor dem Leben
* hoffnungslos, Gefühl von Hilflosigkeit
* sie wollen sich verkriechen
* lebensmüde Gedanken, nicht mehr aufwachen wollen, alles Sch...
* man sieht alles negativ
* das Leben scheint sinnlos, warum lebt man überhaupt?
* Hemmungen
* Schuldgefühle
* Schwinden des Selbstwertgefühls
* Interessenverlust
* Unruhe
* Gefühlslosigkeit

Die Hauptsymptome einer Depression sind:

* eine andauernd gedrückte Stimmung
* eine andauernde Freudlosigkeit
* ein Verlust von Interesse an Dingen, die den Erkrankten vorher interessiert haben
* eine grundsätzliche Antriebslosigkeit

Oft autretende körperliche Symptome

Appetitverlust

* es kann eine Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust auftreten
* gelegentlich Zunahme des Appetits (Heißhunger vor allem auf Kohlenhydrate, Schokolade)
* starkes Bedürfnis nach sehr salzigen oder süßen Lebensmitteln, da der Geschmackssinn durch die Krankheit beeinträchtigt ist. Siehe auch unter Appetitlosigkeit

Atmung

* der Betroffene spürt eine Enge im Brustkorb
* der Betroffene verspürt einen Druck auf der Brust
* er atmet schwer, keucht oder atmet flach und kaum merklich

Augen

* der Erkrankte klagt über schlechte Augen, kann aber keine passende Sehhilfe finden
* Entzündete Augen können auftreten
* schlechtes Sehen (ohne nachweislicher Ursache)
* Lichtüberempfindlichkeit

Blasenstörungen

* es treten Schmerzen beim Wasserlassen auf
* häufiger Harndrang
* die Blase ist gereizt

Schlafstörungen

* Störungen beim Einschlafen
* Störungen beim Durchschlafen
* Nächtliches Erwachen
* öfters Alpträume
* als Flucht vor dem Leben: gesteigertes Schlafbedürfnis
* frühes Erwachen am Morgen
* Startschwierigkeiten am Morgen
* siehe auch Schlaflosigkeit , Das Morgentief

Herzbeschwerden

* Stechen im Herzen, Brennen oder Druck
* Herzklopfen, Herzrasen

Hals-, Nasen-, Ohrenbereich

* man verspürt einen Kloß im Hals
* der Hals ist wie zugeschnürt
* man fühlt ein Druckgefühl auf den Ohren
* es können Ohrgeräusche auftreten (ähnlich Tinnitus)
* Schmerzen in den Ohren
* schlechteres Hörvermögen (ohne körperlich nachweisbare Ursache)
* Der Mund brennt und ist trocken

Kreislauf

* Schwindelanfälle
* man hat öfters "weiche Knie"
* ein erhöhter Blutdruck ohne körperlich nachweisbare Ursache


Kopf- und Nackenbereich

* diffuse Schmerzen oder Druck
* Verspannungen im Schulter- oder Nackenbereich

Magen-Darm-Beschwerden

* es können Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen auftreten
* verstärkt Blähungen
* es kommt zu Sodbrennen oder Magendruck
* häufig Verstopfung oder Durchfall
* Probleme mit dem Magen, Übelkeit, Verdauungsstörungen

Vegetatives Nervensystem

* der Betroffene verspürt Hitzewallungen oder Kälteschauer
* er zittert ungewöhnlich
* er errötet schnell
* er bekommt oft kalte Hände oder Füße
* er ist sehr temperaturempfindlich, schnell ist es ihm zu kalt oder zu warm
* er hat Blutdruckschwankungen

Zahnbereich

* häufig Schmerzen ohne Grund
* Gefühl eines schlecht sitzenden Gebißes
* "Zähne zusammenbeißen" oder Zähneknirschen

Und

* Selbstschädigung
* Keine Lust auf Sexualität
* Man kann nichts mehr entscheiden
* Verlust des Zeitgefühls
* Die Angst, immer dümmer zu werden
* Man ist wie ausgebrannt
* Die Angst vor einer unheilbaren Krankheit

Meist ist es eine Veränderung des Schlafes. Häufig Ein- und Durchschlafstörungen, auch als "zerhackter Schlaf" bezeichnet, nicht selten mit belastenden Träumen. Und schließlich das gefürchtete Früherwachen mit "Berg auf der Brust und Panik vor dem neuen Tag". Dann lässt auch der Antrieb zu wünschen übrig: müde, matt, ohne Initiative und Schwung, schließlich zunehmend energielos, passiv, zuletzt schwach, kraftlos, vor allem leicht und rasch erschöpfbar. Oft klagen die Betroffenen auch über ein sogenanntes "Morgentief", das sich erst gegen Mittag aufzuhellen beginnt.
innerlich unruhig, nervös, gespannt, vibrierend, gleichsam "wie unter Strom".
"Leere im Kopf", die besonders geistig Tätige bis in die Selbsttötungsgefahr treiben kann, prägt sich erst nach und nach aus.
Selbsttötungsgefahr besteht meistens nicht, wenn Depressive es ankündigen, dort ist es noch ein Hilfeschrei.
Meistens in einer Phase der Aggression, Wut, Ärger, Frust gegen sich gerichtet.
Kündigt sich meistens vorher an, wenn der Depressive nur noch gereizt und aggressiv reagiert.


Ordnung ist das halbe Leben. Bei mir lebt die andere Hälfte.

 
Cosmo
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Registriert am: 25.03.2011


   

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